Popkomm 2010 wieder in Berlin?

Nach dem Ausfall der Musikmesse Popkomm 2009 rechnet die Berliner Messegesellschaft fest mit deren Rückkehr 2010 nach Berlin. Mitte Juni war die diesjährige Popkomm wegen zu geringer Anmeldezahlen und aus Protest gegen Internetpiraterie abgesagt worden.

«Die Popkomm kommt 2010 wieder», sagte der Vorsitzende der Geschäftsführung der Messe Berlin, Raimund Hosch, dem «Tagesspiegel». «Das neue Konzept liegt vor und wird mit allen Entscheidungsträgern diskutiert.»

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49. Funkausstellung IFA beginnt

Die 49. Funkausstellung IFA beginnt am Freitag in Berlin. 1164 Aussteller aus 60 Ländern verwandeln das Messegelände unter dem Funkturm zu einem Multimedia-Kaufhaus. Die 22 Hallen sind für das Publikum von 10.00 Uhr an geöffnet. Gezeigt werden Neuheiten und Weiterentwicklungen der Unterhaltungselektronik, Kommunikation und Fotografie.

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Nachwuchspreis für Berliner Regisseur

Roter Teppich für den Nachwuchs: In Berlin wurden zum zehnten Mal die First Steps Awards verliehen. Ausgezeichnet wurden die besten deutschen Jungregisseure und -drehbuchautoren. Der Preis für den besten Spielfilm ging an den Berliner Maximilian Erlenwein.

Am Dienstagabend nahmen die sechs Gewinner der First Steps Awards, des wichtigsten deutschen Nachwuchs-Filmpreises, auf einer Gala in der Hauptstadt ihre Auszeichnung entgegen. Sie hatten sich unter 200 Bewerbern durchgesetzt.

Die besten Spielfilme kommen aus Berlin und Umgebung: Preisträger der Königskategorie “Abendfüllende Spielfilme” ist “Schwerkraft” von Maximilian Erlenwein aus Berlin, in dem es um einen jungen Bankangestellten geht, dessen Leben aus der Bahn gerät.

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Weltrekord – Ganz Berlin ist im Bolt-Fieber

Vor der WM gab es die Befürchtung, dass es die Leichtathletik in Berlin schwer haben würde. Doch davon kann seit dem 100-Meter-Finale der Männer am Sonntagabend keine Rede mehr sein. Jamaikas Usain Bolt zieht alle in seinen Bann. Eine Reportage aus einer Stadt im Usain-Bolt-Fieber.

Jaaaaaaaaaaaaaaa! Tolllll! Boooooolllltttttt!!! Der Lärm im Olympiastadion, während Usain Bolt läuft, ist dem Weltrekord angemessen. Und da 9,58 Sekunden sehr schnell vorübergehen, schneller als der Normalsterbliche den Satz „Usain Bolt läuft 100 Meter in neunkommafünfacht Sekunden in Berlin“ aussprechen kann, ist der Radaupegel erst einmal alles, was bleibt. Ein nicht abschwellender Schrei der Masse. Die Leute rasen. Sie stehen. Fassungsloses Staunen und erregtes Jubeln sind auf den Gesichtern zu sehen. Auch Glücksempfinden. Enthemmung. Und keinerlei Zweifel.

Sie alle sind Zeugen. Sie sind dabei. Sie sind voller Emotion. Niemand kann in diesem Augenblick sagen, ob und wie viel dieser Weltrekord von 9,58 Sekunden wert ist, weil niemand mit Verstand sagen kann, hier sei alles mit rechten Dingen zugegangen, weil es sehr bedenklich ist, wenn ein Sportler die 100 Meter um fast ein Zehntel Sekunde schneller läuft als er es bisher vermochte. Und weil kein Mensch weiß, ob Usain Bolt seine Zeit nicht bald überbietet. 9,58 Sekunden? Da geht noch was. 9,5. 9,4. Geschwindigkeit ist keine Hexerei.

Weltrekord also. Und was geschah danach?

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Leichtathletik-WM: Die bewegte Stadt

Das Olympiastadion fühlt sich im Moment noch halb leer an, nicht halb voll. Dabei sind 250 000 verkaufte Tickets ein Erfolg. Aber eines fehlt: der Faktor Berlin.

Schon jetzt wurden mehr Karten verkauft als bei der WM 2007 in Osaka, 250 000 von 560 000. Beim Vorverkauf schlägt diese WM viele ihrer Vorgänger. Das Fernsehen wird mit 80 Kameras in 190 Länder übertragen. Das muss ein Erfolg werden, vorausgesetzt natürlich, dass bei diesen Zahlen kein Statistikdoping im Spiel ist.

Dennoch fühlt sich das Olympiastadion eher halb leer als halb voll an. Deutsche Athleten klagen, dass von der WM bisher wenig zu sehen sei. Und dann gibt es noch zwei Vergleiche, die den Veranstaltern um die Ohren gehauen werden: der mit der Leichtathletik-WM 1993 in Stuttgart und der mit der Fußball-WM 2006.

Die letzte Leichtathletik-WM in Deutschland ist gerade wegen der Zuschauer zur Legende geworden. Die Unesco zeichnete das Stuttgarter Publikum für seine Leidenschaft und Kompetenz mit einem Fairplay-Preis aus. Aber die Leichtathletik von 2009 ist nicht mehr die von 1993. Immer mehr Doping ist einerseits ans Licht gekommen. Andererseits gewinnen deutsche Athleten bei Olympia immer weniger Medaillen.

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Britney Spears ist schon in Berlin gelandet

Eigene Cocktailbar, 24 Stunden-Zimmerservice, Marmorbad, Blick auf den Marlene-Dietrich-Platz: Britney Spears (27) checkte bereits gestern Abend im Grand Hyatt Hotel ein. Zwei Vans fuhren durch die Tiefgarage.

Per Fahrstuhl wurde der Popstar aus dem zweiten Untergeschoss in seine 100-Quadratmeter-Suite gebracht. Britney Spears trug ein Tanktop, setzte die Sonnenbrille ab und wirkte sehr entspannt. Ab heute früh fahren die 70 Trucks, die zu ihrer “Circus”-Tour gehören, vor der O2-World vor. Geladen haben sie Licht-, Ton- und Bühnentechnik sowie Lebensmittel - Britney Spears setzt auf einen eigenen Cateringservice.

Extrawünsche im Backstagebereich hat sie bislang nicht angemeldet. Vor ihrem Konzert in Moskau hatte sie ein Golfcar verlangt, in dem sie zur Bühne kutschiert wurde, außerdem mussten alle Bediensteten weiß gekleidet sein. Ihr Berliner Konzert ist für morgen Abend angesetzt, mit Soundcheck am Nachmittag.

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Von Menschen und Macht

Mit deutschen “Wohnzimmern” machte sie auf sich aufmerksam, die “Spuren der Macht” gehören zu ihren Meisterwerken. Gestern eröffnete in Berlin eine erste Gesamtschau der Fotokünstlerin Herlinde Koelbl.

Als Autodidakt einzusteigen, ist nicht die schlechteste Startbedingung für Fotokünstler, die es in der Zunft zu globalem Renommee bringen. Ansel Adams wollte eigentlich Pianist werden, Andreas Feininger eigentlich Architekt, und selbst Helmut Newton brach seine Fotografenlehre ab. Insofern ist die Modedesignerin Herlinde Koelbl keine biografische Ausnahme; auch in ihrer Biografie wollte es der Zufall, dass sie Filme geschenkt bekam, mit denen sie ihre Kinder fotografieren sollte.

Damit begann 1976 die Entdeckung eines Talentes. Gestern Abend eröffnete in Berlin die erste Gesamtschau ihres Lebenswerkes mit über 450 überwiegend eindrucksvollen Fotografien.

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Gigantische U2-Show begeistert 80 000 Fans

Auf einer futuristischen Rundum-Bühne mitten im Olympiastadion boten sie allen Fans einen Blick aufs Geschehen. Mit Videoinstallationen und ausgefeilten Lichteffekten entstand so eine opulente Show ganz im Sinne des Titels „360 Grad Tour“. Bei der Musik setzten die Männer voll auf die Stärken, mit denen sie in den 80ern zu Weltstars wurden: Satter Stadionrock und die leidenschaftliche Stimme ihres Frontmannes Bono.

Doch zunächst bot die Band erst einmal Neues: Songs des aktuellen Albums „No Line On The Horizon“. Damit waren die Iren vor wenigen Wochen an die Spitze der internationalen Hitparaden gestürmt, auch in Deutschland, Großbritannien und Frankreich landete U2 damit auf Platz eins.

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Berlin bündelt erstmals Betreuung der Unternehmen

Nach fast zweijähriger Diskussion geht in den kommenden Monaten der neu organisierte Unternehmensservice der Wirtschaftsfördergesellschaft Berlin Partner an den Start.

24 neue Mitarbeiter sollen der Bestandspflege für die ortansässigen Berliner Firmen eine neue Qualität geben.

Wirtschaftssenator Harald Wolf (Linke) nannte das Konzept einen wichtigen Baustein des Standortmanagements. Er hatte neben Berlin-Partner-Chef René Gurka den Präsidenten der Industrie- und Handelskammer, Eric Schweitzer, den Landeschef der Deutschen Gewerkschaftsbundes, Dieter Scholz und als Vertreterin der Bezirksbürgermeister die Treptow-Köpenickerin Gabriele Schöttler zusammengeholt, um den Durchbruch offiziell bekanntzugeben.
Berlin Partner war bisher für Neuansiedlungen und Stadtwerbung zuständig.

Die Gesellschaft wird sich nun auch um die Berliner Unternehmen kümmern. 400 besonders wichtige Firmen werden direkt von der Berlin-Partner-Zentrale betreut, wenn sie Personal suchen, sich erweitern wollen, Technologiepartnerschaften anstreben oder Finanzierungsfragen zu regeln haben. Bisher gab es für all diese Fragen zwar Ansprechpartner, aber diese haben nicht immer in eine Richtung gearbeitet.

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Verwegene Kerle auf dem roten Teppich – Brad Pitt kommt am 28. Juli

In Cannes war “Inglourious Basterds” bereits zu sehen, jetzt steht die Deutschlandpremiere an, und sie wird gewaltig.

Das sieht man schon daran, dass die Vorführung am Abend des 28. Juli nicht im gewohnten Cinestar, sondern im nahen Theater am Potsdamer Platz stattfindet, wo es dergleichen nur in Ausnahmefällen gibt, von den Berlinale-Wochen mal abgesehen.

Der letzte Ausnahmefall war „Operation Walküre – Das Stauffenberg Attentat“ mit Tom Cruise, nun kommt „Basterds“-Regisseur Quentin Tarantino mit seinen wichtigsten Darstellern, vorneweg Brad Pitt, sodann Christoph Waltz, Daniel Brühl, Til Schweiger, Gedeon Burkhard, August Diehl und Diane Kruger. Als „Ein rasanter Trip auf dem dreckigen Pfad der Vergeltung“ wird der Film beworben.

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